Datenschutzhinweise zur Zoom-Nutzung

Im Rahmen der Mitgliedschaft und auch im Rahmen der Challenges setze ich das Videokonfernz-Tool Zoom (Zoom Video Communications, Inc., ​​55 Almaden Blvd. Suite 600, San Jose, CA 95113, USA) ein.
In meinen Augen gibt aktuell keinen europäischen Anbieter, der bei Stabilität der Verbindung und Preis-Leistungs-Verhältnis mithalten kann.

Datenverarbeitung in den USA
Es findet eine Datenübermittlung in die USA statt. Die Datenschutzstandarts der USA entsprechen nicht denen der EU, wodurch immer das Risiko besteht, dass US-Behörden Zugriff auf deine Daten erhalten können. Es ist nicht klar, welche Behörden auf deine Daten zugreifen und wie lange, wo und zu welchem Zweck diese Daten verwendet werden oder welche Nachteile sich daraus für dich letztendlich ergeben können.

Hier kannst du mehr zu Zooms Umgang mit Daten erfahren:
https://zoom.us/docs/de-de/privacy-and-legal.html

Ich habe mit „zoom“ einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen, in dem zudem auch die sog. EU-Standardvertragsklauseln integriert ist.
Als ergänzende Schutzmaßnahmen habe ich außerdem meine Zoom-Konfiguration so vorgenommen, dass für die Durchführung von „Online-Meetings“ nur Rechenzentren in der EU, dem EWR bzw. sicheren Drittstaaten wie z.B. Kanada oder Japan genutzt werden.

Welche Daten werden verarbeitet?

Bei der Nutzung von „Zoom“ werden verschiedene Datenarten verarbeitet. Der Umfang der Daten hängt dabei auch davon ab, welche Angaben du vor bzw. bei der Teilnahme an einem „Online-Meeting“ machst.

Folgende personenbezogene Daten sind Gegenstand der Verarbeitung:

Angaben zum Benutzer: Vorname, Nachname, Telefon (optional), E-Mail-Adresse, Passwort (wenn „Single-Sign-On“ nicht verwendet wird), Profilbild (optional), Abteilung (optional)

Meeting-Metadaten: Thema, Beschreibung (optional), Teilnehmer-IP-Adressen, Geräte-/Hardware-Informationen

Bei Aufzeichnungen (optional): MP4-Datei aller Video-, Audio- und Präsentationsaufnahmen, M4A-Datei aller Audioaufnahmen, Textdatei des Online-Meeting-Chats.

Text-, Audio- und Videodaten: Wenn du ggf. die Möglichkeit bekommst, in einem „Online-Meeting“ die Chat-, Fragen- oder Umfragenfunktionen zu nutzen. Dann werden die von dir gemachten Texteingaben verarbeitet, um diese im „Online-Meeting“ anzuzeigen und ggf. zu protokollieren. Um die Anzeige von Video und die Wiedergabe von Audio zu ermöglichen, werden entsprechend während der Dauer des Meetings die Daten von deinem Mikrofon (Ton) sowie von deiner Videokamera (Bild) verarbeitet. Natürlich kannst du die Kamera oder das Mikrofon jederzeit selbst über die „Zoom“-Applikationen abschalten bzw. stummstellen.
Ist dann halt für die anderen Teilnehmer nicht so schön, sich mit einem „schwarzen Kästchen“ zu unterhalten.

Um an einem „Online-Meeting“ teilzunehmen bzw. den „Meeting-Raum“ zu betreten, musst du zumindest (d)einen Namen angeben.

Umfang der Verarbeitung

Ich nutze „Zoom“, um „Online-Meetings“ durchzuführen. Wenn ein „Online-Meeting“ aufgezeichnet wird, sage ich das in der Regel vorher und Zoom fragt vor Beginn der Aufzeichnung ebenfalls deine Einwilligung ab. Kannst du also gar nicht nicht mitbekommen 😉

Die Chatinhalte werden automatisch protokolliert und im Anschluss des Meetings auf meinem Rechner gespeichert. In der Regel geht es dort um Links, oder die Infos für eine Inhaltsangabe zu den Aufzeichnungen für den Mitgliederbereich. 

Wenn Du bei „Zoom“ als Benutzer registriert bist, können Berichte über „Online-Meetings“ (Meeting-Metadaten, Daten zur Telefoneinwahl, Fragen und Antworten in Webinaren, Umfragefunktion in Webinaren) bis zu einem Monat bei „Zoom“ gespeichert werden.

Eine automatisierte Entscheidungsfindung i.S.d. Art. 22 DSGVO kommt nicht zum Einsatz.

Veröffentlichung von Aufzeichnungen

Aufzeichnungen der Meetings können im geschlossenen Mitgliederbereich veröffentlicht werden.
Im Rahmen von Challenges, werden die Q&A-Aufzeichnung vorübergehend in der zugehörigen Facebook-Gruppe veröffentlicht.
Über diesen Umstand informiere ich dich auch schon bei der Buchungsmöglichkeit. Sie ist somit Bestandteil der Leistung.
Wenn du das nicht möchtst, musst du den Meetings fern bleiben, oder Kamera und Ton deaktivieren (was deinen Nutzen aber extrem schmälert und für alle anderen Teilnehmer, inkl. mir, einfach nicht so schön ist).

Deine Rechte als Betroffene

Du hast das Recht auf Auskunft über die dich betreffenden personenbezogenen Daten. Für eine solche Auskunft kannst du dich jederzeit an mich wenden.
Außerdem hast du natürlich das Recht auf Berichtigung, Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung, soweit dir das gesetzlich zusteht.
Du hast auch das Recht auf Datenübertragbarkeit im Rahmen der datenschutzrechtlichen Vorgaben.
Und schlussendlich hast du natürlich auch das Recht zum Widerspruch gegen die Verarbeitung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.

Löschung von Daten

Ich lösche personenbezogene Daten grundsätzlich dann, wenn es keinen Grund mehr für eine weitere Speicherung gibt. Ein Grund kann insbesondere sein, wenn die Daten noch benötigt werden, um vertragliche Leistungen zur erfüllen, Gewährleistungs- und ggf. Garantieansprüche prüfen und gewähren oder abwehren zu können. Im Falle von gesetzlichen Aufbewahrungspflichten kommt eine Löschung erst nach Ablauf der jeweiligen Aufbewahrungspflicht in Betracht.

Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde

Du hast natürlich das Recht, dich über die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten durch mich bei einer Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren.
Schön wäre natürlich, wenn wir vorher ins Gespräch kommen könnten um etwaige Probleme oder Ungereimtheiten zu lösen.

Darf die das?

Der Einsatz von Zoom ist Bestandteil der Dienstleistung und das habe ich dir bei der Buchungsmöglichkeit auch so beschrieben (Art. 1 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Des Weiteren habe ich ein berechtigtes Interesse daran, dir einen möglichst leicht nutzbaren Weg zum direkten Austausch mit mir und anderen Teilnehmern zu ermöglichen (Art. 1 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Stand: 01.07.2021

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